Great Transformation

Keynotes

Freitag, 27. September 2019
Great Transformation
Foto: Sarah Cords

9.00 – 10.00 Uhr

Philip S. Gorski (New Haven, US): Die Zukunft der US-amerikanischen Linken Inhalt einblenden

Philip S. Gorski, Prof. Dr., ist Professor für Soziologie und Direktor der Graduiertenstudien (DGS) an der Yale University. Arbeitsschwerpunkte: Vergleichende und Historische Soziologie, Politische Soziologie, soziale Bewegungen

Raum: Hörsaal 1

Die Welt befindet sich am Ende einer zweiten Großen Transformation. Wie zum Schluss der ersten Großen Transformation, setzt sich nun eine massive Gegenbewegung in Gang. Die rechte Variante heißt dieses Mal „Populismus.“ Die linke Variante formt sich erst, v.a. in den USA. Dabei lassen sich drei Strömungen unterscheiden: liberal-demokratisch, sozial-demokratisch und multikulturell-demokratisch, deren politische Hauptwerte jeweils Freiheit, Gleichheit und Inklusion lauten. Daraus ergeben sich verschiedene, teils widersprechende, strategische und politische Zielsetzungen. Wie und wie weit sie miteinander zu versöhnen sind, sowohl taktisch als auch sozialpolitisch – davon hängen die Zukunft der Linken in den USA, ihre Richtung und Erfolge, entscheidend ab.  

Regina Becker-Schmidt (Hannover): Gesellschaft, Arbeit, Geschlecht: Soziologische und sozialpsychologische Aspekte eines komplexen Problemzusammenhangs Inhalt einblenden
Regina Becker-Schmidt Foto: privat

Regina Becker-Schmidt, Prof. em., ist emeritierte Professorin am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Arbeitsschwerpunkte: Gesellschafts- und Subjekttheorie, Kritische Theorie und Geschlechterforschung

Raum: Hörsaal 2

Der Vortrag geht in einer feministischen Perspektive den Umbrüchen nach, die im Zuge der kapitalistischen Industrialisierung bürgerliche Lebens- und Arbeitsverhältnisse grundlegend veränderten. Dabei wird in einer sozialgeschichtlichen Perspektive in den Blick genommen, welche patriarchalen Herrschaftsmechanismen vom Kapitalismus in verwandelter Form übernommen werden. Die Strukturierung der neuen gesellschaftlichen Verhältnisse hält jedoch das feudale Erbe verdeckt (Aneignung fremder Arbeit, geschlechtliche Arbeitsteilung zugunsten der Herrschenden, Privilegierung der männlichen Genus-Gruppe, Unterbewertung von Frauenarbeit). 

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