Great Transformation

Podiumsdiskussionen

Freitag, 27. September 2019
Great Transformation
Foto: Sarah Cords

10.00 – 11.30 Uhr

Digitale Transformation: Euphorie, Dystopie, Empirie Inhalt einblenden

Raum: Hörsaal 3

Organisator_innen: Karina Becker (Jena), Johanna Sittel (Jena)

Digitalisierung ist aktuell ein wichtiger Bestandteil wirtschaftlicher Entwicklungsstrategien, die sowohl von unternehmerischer als auch von staatlicher Seite initiiert und vielerorts bereits umgesetzt werden. Digitale Medien, Algorithmen und Künstliche Intelligenz sollen Produktions- und Verwaltungsprozesse sowie das öffentliche und private Leben produktiver, effizienter, leichter und komfortabler machen. Diesen euphorischen Perspektiven stehen eher dystopische Prognosen gegenüber, die etwa auf Arbeitsplatzverluste, neue Überwachungspotentiale, soziale Polarisierungen oder auch ökologische Kosten verweisen. Auf dem Podium werden beide Szenarien aufgegriffen und dargelegt, was sich aktuell in der Praxis bereits zeigt. Dabei soll auch diskutiert werden, inwiefern die digitale Transformation ein Wachstumsprojekt ist oder aber auch Entwicklungspfade in Richtung einer Postwachstumsgesellschaft eröffnet?

Diskutant_innen: Constanze Kurz (Bosch, Stuttgart), Sabine Pfeiffer (Erlangen-Nürnberg), Conrad Wrobel (TowerByte eG, Jena)

Global Sociology, Global Dialogue Inhalt einblenden

Raum: Hörsaal 6

Organisator_innen: Johanna Grubner (Linz, AT), Christine Schickert (Jena)

Facilitating international exchange and advancing sociological knowledge globally are among the aims of international sociological bodies as well as international conferences in the social sciences.

Producing and discussing sociological findings across borders also seem more necessary, given the scope of current challenges societies face today. Among the trends that can be observed globally are the erosion of democracy, the climate crisis, growing migration flows and growing inequality within countries. These issues are too big to be researched and debated solely in national contexts, what is needed are truly international discussions on these phenomena.

In addition, sociology as the science of society should also aim at relevance beyond the sociological community and engage and intervene into public debates. Becoming more visible as sociologists and participating in public debates with sociological knowledge is one aim of the International Sociological Association’s magazine Global Dialogue.

Thus the panel discussion will focus on the following questions: How can sociologists from all over the world come together and really engage with each other? Which means would be helpful? How can Global Dialogue further strengthen the exchange of ideas and debates that are relevant beyond the core of the discipline?

Diskutant_innen: Margaret Abraham (Hempstead, US), Karina Batthyány (Executive Secretary of CLACSO; Montevideo, UY), Sari Hanafi (President of the ISA; Beirut, LB), Raquel Varela (Lissabon, PT)

Plan S ante portas. Eine Diskussionsveranstaltung zur Open Access Politik der Europäischen Union Inhalt einblenden

Raum: Hörsaal 4

Organisator_in: Deutsche Gesellschaft für Soziologie: Hans-Peter Müller (Berlin)

Moderator_in: Hans-Peter Müller (Berlin)

Es wird Ernst: Ab 2020 sollen alle Forschungsergebnisse im Europäischen Wissenschaftsraum im Open Access-Modus publiziert werden, die mit öffentlichen Mitteln gefördert wurden. Initiiert von Robert Jan Smits, dem EU-Sonderbeauftragten für Open Access, und getragen von 16 nationalen und internationalen Forschungsförderorganisationen, der Europäischen Kommission und dem Europäischen Forschungsrat, auch kurz als cOALition S bezeichnet, wurden Übergangsbestimmungen ausgearbeitet, die Publikationen in „hybriden Zeitschriften“ noch bis 2023 erlauben. Spätestens dann haben alle Publikationen nach Plan S zu erfolgen. Was genau heißt das? Was bedeutet diese EU-Politik für unser Fach? Wie sollte sich die DGS zu Plan S verhalten?

Diskutant_innen: Dorothee Fetzer (Springer VS, Wiesbaden), Angela Holzer (DFG, Bonn), Tilman Reitz (Jena)

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